Barcelona abseits der Touristenpfade

Barcelona abseits der Touristenpfade

Sonnenverwöhntes Barcelona: Gemeinsam mit der Bloggerin Nina Radman von berriesandpassion.com sind wir in die katalanische Metropole am Meer geflogen, um für flylevel.blog ihre sportlichen Erlebnisse und Tipps in einem persönlichen Travelguide zu teilen.

Mittlerweile war es mein dritter Besuch in der katalonischen Hauptstadt und dieses Mal wollte ich Barcelona mal ein bisschen anders erkunden. Park Güell, die Flaniermeile La Rambla, das Picasso Museum oder Sagrada Familia – all diese Dinge sind sehr schön zum Ansehen und auf jeden Fall einen Besuch wert. Aber man findet sie auch in jedem Reiseführer. Aus diesem Grund gibt es von mir heute 8 ganz persönliche Tipps, für einen Aufenthalt in Barcelona.

Anreise  – ganz bequem & schnell mit LEVEL ans Meer

Level fliegt täglich von Wien nach Barcelona und in knapp 2,5 Flugstunden erreicht man den Flughafen El Prat.

Da bei uns nicht nur das Erkunden der Stadt am Programm stand, sondern auch ein bisschen Strand und Wassersport-Action, durfte ein Sportgepäck mit. Denn die Longboards und auch die Kitesurf-Ausrüstung dürfen bei so einer Reise auf keinen Fall fehlen. Das Sondergepäck kann man ganz einfach am Flughafen oder über das Call Center anmelden und auch die Aufgabe war völlig problemlos und unkompliziert.

Am Schnellsten und Günstigsten kommt man mit dem Zug vom Flughafen in die Stadt. Wer es gemütlich haben will, kann auch einfach eines der vielen Taxis nehmen. Wartezeit nicht einmal 2 Minuten.

Meine 8 Tipps für Barcelona

Tapas essen

Wenn man in Spanien ist einfach ein Klassiker und gutes Essen gehört meiner Meinung nach zu jedem schönen Urlaub dazu. Ich bin ein großer Fan der spanischen Küche und es gibt einfach nicht besseres, als einen Tag in einer gemütlichen kleinen Tapas Bar mit vielen leckeren Speisen und einem Gläschen Tinto ausklingen zu lassen.

Auf der Suche nach der besten Tapas Bar, was gar nicht so einfach ist, denn man findet die kleinen süßen Restaurants an jeder Ecke, sind wir auf zwei Geheimtipps gestoßen.

Palosanto – diese kleine gemütliche Tapas Bar liegt zwar direkt an der La Rambla, ist aber von außen relativ unscheinbar. Das Lokal war sehr gut besucht, doch nach nur wenigen Minuten bekamen wir einen gemütlichen Tisch im hintersten Eck. Sehr zu empfehlen ist der Oktopus, Pan de Tomato und die Creme Catalan. Man kann sich hier übrigens auch in kleinen Büchlein die am Tisch liegen verewigen und die schönsten Zeichnungen werden an der Wand veröffentlicht.

Tapas Mirilla  –  Hier sind wir eigentlich durch Zufall gelandet und haben unheimlich gut gespeist und einen schönen Abend in dieser urigen Tapas Bar genossen. Die Kroketten waren so gut, dass wir gleich noch eine Portion bestellen mussten. Dazu gab es ein Gläschen Tinto de Verano, denn das sollte man auch unbedingt mal probiert haben.

Ab auf den Elektrovespa und die Stadt erkunden

Wenn man nicht so viel Zeit hat und doch viel sehen möchte, kann ich euch die vielen Elektrovespa sehr empfehlen. Einfach über die App anmelden, Vespa suchen und schon kann es losgehen. Man spart sich die Fahrt mit der U-Bahn und sieht so mehr von der Stadt. Die Vespas sind auch relativ günstig und man kommt sehr schnell von A nach B, wenn die Füße von vielen Stadt erkunden schon weh tun.

Einen Club oder ein Konzert besuchen

Barcelona ist ja bekannt für die vielen Beach Clubs. Deshalb sollte man einen Abend auf jeden Fall mal auf den Putz hauen. Statt in den Beachclub ging es für uns spontan ins Palau Sant Jordi zu einem Konzert von Billie Eilish. Konzerte oder Festivals in anderen Städten machen gleich noch viel mehr Spaß, also vielleicht einfach mal spontan den Eventkalender checken, wenn man in Barcelona ist. Ein weiterer Tipp ist der Brunch in the Park, eine cooles Outdoor-Event mit guter Musik.

Ab ans Meer – Wassersport

Der Strand von Barcelonetta ist zwar sehr schön, aber rund um Barcelona gibt es noch so viel mehr zu sehen. Deshalb haben wir uns ein Auto gemietet und sind südlicher den Wind hinterher gefahren und haben die Kites aufgebaut. Ab Ende September kann man übrigens auch direkt und rund um Barcelona kiten und wenn ein Swell kommt, gibt es sogar eine Welle. Also am besten die Ausrüstung einpacken und einen Tag ein Kontrastprogramm zur Stadt einschieben. Wir waren einen Tag in Sant Carlos de La Rapita, ein schöner menschenleerer Strand. Perfekt zum runterkommen, entspannen und ein bisschen sporteln.

Die Nachbarschaft in Laufschuhen erkunden

Für alle die sich auch während eines Städtetrips sportlich betätigen möchten, kann ich nur raten, packt die Laufschuhe ein und erkundet die Nachbarschaft. So hat man nicht nur den Sport gleich erledigt, sondern entdeckt vielleicht auch gleich den einen oder anderen coolen Shop oder ein nettes Restaurant. Sehr nett zum Laufen ist das Gracia Viertel.

Vintage Shopping in El Raval

Das kleine Szenezviertel, das in der Altstadt von Barcelona liegt hat mir besonders gut gefallen. Enge Gassen, viele Graffitis an der Wand und einige coole Vintage Stores. Ich bin ein großer Fan von Second Hand Mode, denn die Teile erzählen Geschichte und meistens findet man in solchen Läden ein paar ganz besondere Stücke.

  • Flamingos Vintage Kilo
  • M.O.T.E.L
  • Club 80s
  • La Font
  • Holala!

Mit dem Longboard durch Barcelonetta

Das war vielleicht ein Spaß, kann ich euch sagen. Barcelona gilt sogar als Skater-Stadt und sie eignet sich auch wirklich sehr gut, um mit dem Longboard durch die Gassen zu cruisen. Besonders gut hat es mir beim Triumphbogen und in Barcelonetta an der Promenade gefallen. Denn hier hat man richtig viel Platz und es macht viel Spaß am Meer entlang zu fahren. Das Brett haben wir übrigens einfach in den Koffer bzw. ins Sportgepäck gepackt.

Walking Tour – El Born. El Raval, Gracia

In Barcelona gibt es ein paar richtig nette Viertel, die richtig zum flanieren und verweilen einladen. In einem Surfshop an der Promenade haben wir uns einen kleinen Cityguide mit ein paar coolen Walking Tours gekauft, um so noch ein bisschen mehr von der Stadt zu sehen. Man kann natürlich auch geführte Touren machen, aber ich persönlich erkunde eine Stadt viel lieber auf eigene Faust. Ein kleiner Tipp man findet auch im Internet ein paar nette Walking Tours durch El Raval, El Born, und Gracia.

 

 

© Bild & Text: Nina Radman/@berriesandpassion